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Klare Sache für Aryna Sabalenka (28)! Die Belarussin zog vor 24.000 Fans im Arthur Ashe Stadium in New York ins Finale der US Open ein: 7:5, 6:2 gegen die Amerikanerin Jessica Pegula. Im Endspiel trifft Sabalenka auf Elena Rybakina (27). Die für Kasachstan startende gebürtige Russin besiegte Lokalmatadorin Coco Gauff 3:6, 6:4, 6:4. Das Finale ist eines, das es so noch nicht gab. Die scheidende Nummer 1, Sabalenka, trifft am Sonnabend (22 Uhr MESZ, sportdeutschland.tv und Sky) auf Rybakina, die am Montag neue Nummer 1 wird. Daran würde auch ein Finalsieg von Sabalenka nichts ändern. Die Kasachin hatte einfach die besseren letzten zwölf Monate, und nichts anderes zählt im Ranking.

Leerdam in Sabalenkas Box

Pegula, die Nummer 3 der Welt, hatte gegen Sabalenka eigentlich keine Chance. „Sie hat einfach besser gespielt“, sagte die Amerikanerin, die ihr erstes Grand-Slam-Finale erneut verpasste. Sabalenka, die zum vierten Mal in Folge im US-Open-Endspiel steht, hatte nichts zu meckern. „Ich bin superglücklich, dass ich auf so einem hohen Niveau spielen konnte. Der Sieg in zwei Sätzen, da bin ich beeindruckt“, so die Noch-Weltranglistenerste. Sie wurde in ihrer Box von Eisschnelllauf-Königin Jutta Leerdam (27) angefeuert.

Aryna Sabalenka kann ihr fünftes Grand-Slam-Turnier gewinnen

Foto: IMAGN IMAGES via Reuters

Die viermalige Grand-Slam-Siegerin: „Ich verfolge sie schon eine Weile und habe auch ihren Olympiasieg gesehen. Ihr Sport ist wirklich hart. Ich konnte all ihre Emotionen sehen und war total begeistert von ihr. Ich liebe ihre Persönlichkeit und bin schon seit einer Weile ein Fan. Sie in meiner Box zu sehen, das war einfach unglaublich.“ Den größten Jubel an diesem Abend bekam aber eine andere Frau.

Ehemalige „First Lady“ lässt das Stadion beben

Michelle Obama (62) schaute sich das Halbfinale aus der ersten Reihe an. Als die Gattin des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama auf den riesigen Videowänden im Arthur Ashe Stadium eingeblendet wurde, gab es kein Halten mehr. Der wohl größte Jubelsturm in den fast zwei Wochen US Open brandete durch die größte Tennis-Arena der Welt. Der überwiegende Teil der 24.000 Menschen kreischte, brüllte oder klatschte, als sei gerade was Wundersames geschehen.

Michelle Obama (62) schaute sich beide Frauen-Halbfinals an

Foto: Eduardo Munoz/REUTERS

Dass die vier Bestplatzierten der Weltrangliste im Halbfinale standen, zeigte die Stärke des Frauen-Tennis. Und zumindest bei Gauff gegen Rybakina bekamen die Leute etwas für ihr Geld geboten. Obama klatschte immer wieder begeistert mit, während Gauff das Publikum mit ihrem Kampfgeist ständig zu Begeisterungsstürmen hinriss. Die kühl wirkende Rybakina ließ sich davon aber nicht beeindrucken und drehte die Partie nach verlorenem ersten Satz noch.

Rybakina winkt dritter Grand-Slam-Titel

„Ich weiß, ihr wolltet, dass Coco gewinnt“, sagte die neue Nummer 1 auf dem Platz Richtung Publikum, das aber stets fair war. „Der erste Satz war ja nur ein Break. Ich habe mir immer gesagt, ich muss kämpfen und muss mein bestes Tennis zeigen. Ich wollte aggressiv bleiben und habe irgendwie gewonnen.“ Gesagt, getan! Zum ersten Mal steht sie nun im Endspiel der US Open und will ihren dritten Grand-Slam-Titel nach Wimbledon 2022 und den Australian Open in diesem Jahr.

Elena Rybakina im Halbfinal-Match gegen Coco Gauff

Foto: Getty Images via AFP

Und wie geht das Finale aus? Rybakina weiß zumindest, was gegen die Siegerin der vergangenen beiden Jahre zu tun ist: „Ich muss besser aufschlagen und besser anfangen als heute, wenn ich gegen Aryna gewinnen will. Ich versuche, das zu genießen.“



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