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Bad Zwischenahn (Niedersachsen) – [–>Wie viel Pech kann ein Mensch eigentlich ertragen? Für Schlagersängerin Judith Jersey (74) scheint diese Frage seit Jahren zum Leben zu gehören. Herzinfarkt, Lungenembolie, künstliches Koma, ein verheerender Hausbrand. Gerade glaubten Judith und Ehemann Mel Jersey (82), nach all den Schicksalsschlägen endlich einen Neuanfang gefunden zu haben. Doch nun der nächste Unfall!

Im niedersächsischen Kurort Bad Zwischenahn wollten die beiden zur Ruhe kommen. Stattdessen landete Judith Jersey erneut im Krankenhaus. Wie die Sängerin der „Neuen Post“ berichtete, stürzte sie auf einer historischen Treppe schwer. Auslöser war offenbar ein Missgeschick. „Ich bin auf einer historischen Treppe schwer gestürzt. Genauer gesagt: Eine andere Frau stürzte und riss mich mit.“

Nach einem Feuer in der Silvesternacht 2022/23 war ihr Haus unbewohnbar

Foto: Markus Hibbeler

Ärzte versorgten sie fünf Stunden lang

Die Folgen waren dramatisch. Fast fünf Stunden lang mussten Ärzte Verletzungen an Kopf und Bein versorgen. Die Schmerzen seien kaum auszuhalten gewesen. „Ich war von oben bis unten grün und blau“, sagt die Sängerin. Trotz allem klingt Judith Jersey gefasst. Sie versucht, dem Unglück etwas Positives abzugewinnen. „Das war jetzt das Echo der Pechsträhne!“, sagt sie und deutet den Unfall fast schon als letzten Nachhall einer besonders schweren Lebensphase.

Tatsächlich haben die vergangenen Jahre bei dem Schlager-Duo tiefe Spuren hinterlassen. Judith Jersey kämpfte nach einem schweren Herzinfarkt und einer Lungenembolie ums Überleben. Zeitweise lag sie im künstlichen Koma auf der Intensivstation und musste beatmet werden. An ihrer Seite: Ehemann Mel, der sie durch die dunkelsten Stunden begleitete.

Die Schlagerstars mussten in den vergangenen Jahren mehrere Rückschläge verkraften

Foto: privat

Nächster Schock nach Herzinfarkt und Hausbrand

Kaum war diese Krise überstanden, traf das Paar die nächste Katastrophe. In der Silvesternacht 2022/23 brach ein Feuer in der Garage aus. Das Haus wurde so stark beschädigt, dass es unbewohnbar war. Von einem Tag auf den anderen standen sie ohne Zuhause da. Trotz all dieser Rückschläge haben die beiden ihren Lebensmut nie verloren. „Wenn wir nicht positiv denken würden, wären wir gar nicht mehr da“, so Mel.

Nach allem, was die beiden erlebt haben, wirkt selbst dieser schwere Sturz fast wie ein weiteres Kapitel einer Geschichte von Schmerz, Rückschlägen und der Entschlossenheit, immer wieder aufzustehen.



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